Zwölf Mannschaften zeigten großen Einsatz, um Spenden zu sammeln
 
 
 
Zum fünften Mal veranstaltete unsere Alpenvereins-Sektion zusammen mit der Gebirgsjägerbrigade 23 aus Bad Reichenhall ein 24-Stunden-Spendenklettern. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit kletterten zivile und militärische Mannschaften mit großem Ehrgeiz und sammelten so Spenden für wohltätige Zwecke. Mit 1.229 gekletterten Routen ging das Team der „Apokalyptischen Reiter“ als Sieger hervor, gefolgt von der Steuerkanzlei Martin Schwab mit 1.039 Routen. Die kleinste Mannschaft, die am weitesten nach vorne kam, stellte mit dem dritten Platz eine Gruppe aus deutschen und österreichischen Heeresbergführeranwärtern mit 946 Routen. Die meisten Routen in der Einzelwertung schaffte Josef (Steno) Pfnür mit sagenhaften 254 Routen in den 24 Stunden.

20.000 Euro für wohltätige Zwecke und soziale Einrichtungen

Die 245 Teilnehmer kletterten insgesamt fast 10.000 Routen. Der Einsatz und das Durchhaltevermögen der fleißigen Kletterer wurden von den Spendern entsprechend belohnt. Am Ende der Veranstaltung kam eine Summe von rund 20.000 Euro zusammen, die wohltätigen Zwecken und sozialen Einrichtungen zu Gute kommen wird.    

Anspornende Musik und gegenseitiges Anfeuern

Um Punkt 16 Uhr am Freitagnachmittag läutete der Schirmherr der Veranstaltung, der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Alexander Sollfrank, zusammen mit Christine Grassl von unserer Geschäftsstelle das 24-Stunden-Spendenklettern ein. Die Kletterer standen bereits in den Startlöchern, um mit dem Erklingen der Glocke sofort loslegen zu können. Bei anspornender Musik und unter gegenseitigem Anfeuern der Teilnehmer und Zuschauer kletterten die insgesamt zwölf Mannschaften 24 Stunden von Freitag auf Samstag durchgehend.

Die Kletterer zeigten immensen Einsatz, bis Stefan Hallinger, der Betriebsleiter unserer Kletterhalle und Brigadgeneral Alexander Sollfrank das Ende des Wettbewerbs mittels Kuhglocken-Geläuts aussprachen.

Bei den drei Schülermannschaften siegte das Karlsgymnasium

Am Vortag des Spendenkletterns hatten einige der Teilnehmer bei dem Kletterwettkampf der Gebirgsjägerbrigade 23 bereits ihr Können unter Beweis gestellt. „Wir Gebirgsjäger sind in unserem besonderen Fähigkeitsprofil unterwegs, das heißt Klettern ist ein Teil unserer Aufgabe. 24 Stunden zu klettern, stellt eine besondere Herausforderung an Körper und Geist dar“, erläutert Brigadegeneral Sollfrank. Am Speed-Kletterwettkampf nahmen auch fünf Schülermannschaften des Gymnasiums Berchtesgaden, des Karlsgymnasiums aus Bad Reichenhall und des Chiemgau Gymnasiums aus Traunstein teil. Die Schüler der ersten Mannschaft  des Karlsgymnasiums waren die Schnellsten und erreichten Platz eins. Bei den militärischen Mannschaften erkämpfte sich das Team des Gebirgsversorgungsbataillons 8 den obersten Platz auf dem Podest. 

"Die, die alles gegeben haben, sind die großen Sieger."

Unter dem Applaus der Zuschauer und Teilnehmer endete am Samstagnachmittag um 16 Uhr das Spendenklettern. Trotz Schwielen an den Händen und müder Muskeln waren die Teilnehmer bei der anschließenden Siegerehrung in der Jäger-Kaserne noch bei bester Laune. „Die sportlichen Leistungen sind beeindruckend. Es war ein fairer Wettkampf und glücklicherweise gab es keine größeren Verletzungen“, freute sich Brigadegeneral Sollfrank. „Die, die alles gegeben haben, sind die großen Sieger“, ergänzte er. Die Auszeichnungen der Gewinner nahmen danach der Geschäftsführer der DAV-Sektion Berchtesgaden, Bernhard Kühnhauser, und Brigadegeneral Sollfrank vor. Der ansprechende Wettkampf soll im kommenden Jahr wieder aufgelegt werden.
Eine kleine Mannschaft, die deutschen und österreichischen Heeresbergführer-Anwärter holten den 3. Platz; die "Apokalyptischen Reiter" waren stolze Sieger mit 1.229 erkletterten Routen.
 
Die Ergebnislisten der Mannschafts- und Einzelwertung finden sich hier
 
Text und Fotos: Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23
 

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