Gute Stimmung und viel Eifer bei unserem vereins-internen Bouldercup


 

„Tolle Atmosphäre“, lautete das Fazit von Gabriele Moderegger-Schieder, der Jugendreferentin unserer Alpenvereinssektion. Sie freute sich zusammen mit Gerhard Benischke, unserem 3. Vorstand, über die gute Stimmung beim Bouldercup in der Struber Kletterhalle: Fast 40 Kinder und ebenso viele Erwachsene erkletterten gemeinsam Punkte – wer die meisten Boulder schaffte, erhielt am Ende einen netten Preis. Am meisten aber beeindruckten die Leistungen, die unsere Kletterjugend an den Tag legte.

Spielerischer Wettstreit der Kletterkinder und der kletterbegeisterten Erwachsenen

Nach dem Ende der Wettkampfsaison trägt die Berchtesgadener Kletterszene bereits seit einigen Jahren nur für die eigenen Kinder und die kletterbegeisterten Erwachsenen einen Bouldercup aus: Vormittags versuchen sich die Kinder an altersgerechten Kletterrouten und erkämpfen Punkte: Schaffen sie die Route gleich beim ersten Mal – „flash“ nennen die Kletterer dies – dann gibt es zwei Punkte, bewältigen sie die Herausforderung bei einem späteren Anlauf erhalten sie immerhin noch einen Punkt. Nachmittags gelten für die Erwachsenen die gleichen Regeln.


Gute Stimmung bei Klein und Groß: Ein nettes Miteinander beim Bouldercup in unserer Boulderhalle.

Sogar zwei Vierjährige waren mit Eifer dabei

Die jüngsten Teilnehmer waren vier Jahre alt und waren mit großem Eifer bei der Sache, die Jugendlichen zögerten nicht lange und traten von vorneherein in den Erwachsenenklassen an. Die Wertungen bei den Kindern waren nach Altersgruppen gestaffelt: Bei den Buben der Jahrgänge 2012 bis 2010 erreichte Sebastian Lochner den 1. Platz, Stanislaus Jakob hatte die höchste Punktzahl bei Jahrgängen 2008 und 2007. Elias Moderegger erreichte den Spitzenplatz bei den Jahrgängen 2006 bis 2003. Bei den Mädels war Philomena Huber für die Jahrgänge 2011 bis 2007 am erfolgreichsten, Christina Lenz war die Beste der Jahrgänge 2006 und 2005 und Annalena Lenz für die Jahrgänge 2003 bis 2001.

Einfallsreiche Routen - von engagierten jungen Kletterern geschraubt

Die spielerische Herangehensweise machte den Kindern sehr viel Spaß und sie genossen die einfallsreich geschraubten neuen Routen, die ihnen viel Kreativität abverlangten. Vor allem Florian Rabenbauer, Michael Wagner und Josef Pfnür hatten sich – zusammen mit den anderen Nachwuchstrainern und der Jungmannschaft und Stefan Hallinger, dem Betriebsleiter der Kletterhalle – in den Tagen vor dem Wettkampf mächtig ins Zeug gelegt, um altersgerechte Routen zu schrauben. Bernhard Wolf, der Kadertrainer der hiesigen Kletterjugend war beim finalen Routencheck sehr beeindruckt, was die jungen Kletterer alles hatten einfallen lassen.


Sina Brust hängt sich voll hinein, so mancher Vater konnte stolz auf seine Kids sein.

Die jungen Kletterer räumten die Preise ab

Doch die Kletterjugend beeindruckte nicht nur durch ihren Einsatz bei der Vorbereitung des Bouldercups, sondern sie holten auch sämtliche Preise beim Wettbewerb der Erwachsenen: Die vierzehnjährige Magdalena Zechmeister holte vor Katharina Huber den ersten Platz bei den Damen, bei den Herren siegten Lukas Heiduczek und Stefan Gröll punktgleich vor Korbinian Walter und Emanuel Papert (ebenfalls punktgleich). Eine fröhliche gemeinsame Feier in der Kletterhalle rundete den sportlichen Tag für alle Teilnehmer ab.

Einen netten Eindruck von dem Tag in unserer Boulderhalle vermittelt auch diese Bildergalerie


Leo Haberl, vier Jahre alt, war mit Eifer dabei. Rechts die guten Geister, ohne die so eine Veranstaltung niemals glatt über die Bühne ginge.

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